Otto Dix – Eine literarische Revue mit Musik
Von und mit Ulrike Fertig und Hans Thomas Carstensen
Sprecher und Gesang: Sebastian Dunkelberg
Musik: Jurij Kandelja

„Künstler sollen nicht bessern und bekehren. Nur bezeugen müssen sie!“
Diesem künstlerischen Leitsatz war der Maler Otto Dix (1891 - 1969) sein Leben lang verpflichtet. Und so vermittelt sein Leben und Werk ein schillerndes Panorama des
20. Jahrhunderts: die starre Enge der wilhelminischen Ära, das Inferno des 1.Weltkriegs, die wilden 20er Jahre, das drohende Heraufziehen des Nationalsozialismus. Dix’ Kunst erzählt von Glanz und Elend, Aufstieg und Niedergang, Lebensgier und Todessehnsucht einer ganzen Epoche.
Begleitet von Bildern und Fotos wird dieses bewegte Zeitalter in einer packenden literarischen und musikalischen Revue noch einmal lebendig.
“Jetzt, wo Du mich verlässt,
liebe ich Dich mehr denn je”
Ein literarischer und musikalischer Frida Kahlo-Abend
Von und mit Ulrike Fertig, Hans Thomas Carstensen und dem Gitarristen Antonio Vito

Spätestens seit der Hollywood-Verfilmung ihres bewegenden Lebens ist die mexikanische Malerin Frida Kahlo (1907 – 1954) auch außerhalb der Kunstszene zu einer internatio-
nalen Kultfigur geworden. Von Krankheiten, Unfällen und privaten Schicksalsschlägen heimgesucht, wurde sie zum Inbegriff der ‚leidenden Frau’, zu einer Mater Dolorosa der Kunst. Man könnte den Eindruck gewinnen, die populäre Künstlerin sei mittlerweile zu einer Kunstfigur geworden, die von der Öffentlichkeit nach Belieben geformt wird. An diesem Abend kommt Frida Kahlo nun selbst zu Wort. Begleitet von den Erläuterungen des Kunsthistorikers Dr. Hans Thomas Carstensen, der einfühlsamen Gitarrenmusik von Antonio Vito und zahlreichen Bildern liest Ulrike Fertig aus Fridas Briefen, Gedichten und Tagebucheinträgen. Die ‚Kunstfigur’ Frida Kahlo wird wieder zum Leben erweckt, und uns tritt eine faszinierende Frau und Künstlerin in all ihren Facetten entgegen:
mit ihrem warmen Humor und ihrer ätzenden Ironie, mit ihren Hoffnungen und Enttäuschungen, mit ihrer Lebensfreude und ihrem Schmerz.
Hans Thomas Carstensen und dem Gitarristen Jürgen Schröder im Rahmen der Frida Kahlo-Ausstellung im Hamburger Bucerius Kunst Forum.
Picasso und die Frauen
Ein literarischer und musikalischer Abend über Pablo Picasso und die Frauen
in seiner Kunst und in seinem Leben
Von und mit Ulrike Fertig, Hans Thomas Carstensen und dem Gitarristen Antonio Vito
"Ich bin vor allem ein Maler der Frauen", hat Pablo Picasso einmal gesagt. Und tatsächlich hat er in seinem Werk erstaunlich wenig Männer sondern überwiegend Frauen dargestellt.
Doch er war nicht nur ein Maler der Frauen, er war auch ein 'Homme des Femmes'
-ein Mann der Frauen- wie er im Buche steht. Wechselnde Beziehungen strukturieren sein Leben, aber auch seine Kunst: Das Auftauchen einer neuen Frau markiert auch immer den Beginn einer neuen Stilperiode seines Schaffens. Auf die Frage, woher er seine Anregungen beziehe, hat er spontan geantwortet: "Sicherlich von den Frauen!"
Begleitet vom Konzertgitarristen Antonio Vito und reichem Bildmaterial wird nun diesen faszinierenden und sehr wesensunterschiedlichen Frauen, die Pablo Picasso auf seinem Lebensweg begleitet haben, ein Denkmal gesetzt.